Aurum 2

· Aurum 2 Standlautsprecher aus K+T 5/2021

Aurum 2 ist ein zwei-Wege Standlautsprecher. Aurum 2 ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis von Monacor und von Visaton. Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - ein Hochtonhorn mit Antrieb Monacor MRD-34PA mit Dayton H08RW - einen Tieftöner Visaton BG 20, 8 Ohm Der Lautsprecher wurde von Ronald Waßen und Markus Schäpermeier entwickelt. - einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum ist nahezu fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1 m) liegen oberhalb von 200 Hz unter 1 % und bleiben auch bei höheren Pegeln (95 dB, 1 m) im hörbaren Bereich unter 3 %. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest "Wer unsere bisherigen BG20-Lautsprecher kennt weiß, dass wir sie immer ein wenig in Richtung "Spaß", mit knackigem Mitteltonbereich und nicht sehr tiefer, dafür aber impulsiver Tieftonwiedergabe getrimmt haben. Die Aurum hingegen ist klanglich ein merklich anderes Kaliber: Sie legt sehr viel mehr Wert auf Akkuratesse, Ausgewogenheit und Detailwiedergabe. Dabei darf es als absolut erstaunlich gelten, wie viel "richtig" mit einem Bass und einem Hochtöner für jeweils unter 50 Euro zu machen sind, wenn man sich an der Peripherie ein wenig Mühe gibt. Die Aurum II hat merklich mehr Tiefgang als Cheap Trick 230 , sie wirkt unten herum ein wenig voller, aber keinesfalls langsamer. Tatsächlich scheint es ihr müheloser zu gelingen, Klangfarben zu unterscheiden - irgendwie steckt hier einfach mehr Information im Bass. Großartig ist der Übergang zwischen dem Bass und dem Horn gelungen, ein Bruch ist definitiv nicht zu vernehmen. Was einerseits an der gelungenen Filterkonstruktion liegen dürfte, andererseits aber auch daran, dass das Horn als solches viel weniger auffällt als bei CT250 oder gar der giftige Konus bei CT230. Die modifizierte Hochtonkombi hat überhaupt keine Probleme mit schwierigen Gesangsstimmen oder extrem energiereiche Klavieranschläge wie die auf Keith Jarrets unsterblichem "Köln Concert". Auch ganz oben punktet die Box mit seidenweichem Klang und erstaunlicher Auflösung, am oberen Ende des Spektrums klingt's extrem selbstverständlich und natürlich. Das PIus an Wirkungsgrad macht sich in einer gesteigerten Dynamik bemerkbar, die der ja immer schon sehr angenehm klingenden Box zu einem griffigeren Klangbild bei Rock- und Gitarrenmusik verhelfen. Hier kann man einfach erkennen, wie sehr man einen an sich günstigen Bausatz mit Engagement, Gehirnschmalz und vor allem viel Zeit zum Experimentieren zu einem extrem audiophilen Lautsprecher weiter entwickeln kann. Unser größter Respekt geht an den Ex-Kollegen, der hier sein Meisterstück geschaffen hat." "10 Jahre Entwicklung nachen aus der Aurum II einen der besten günstigen Lautsprecher, den es gibt."

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