Celeste Koax

· Celeste Koax Standlautsprecher aus Hobby Hifi 3/2020

Celeste Koax ist ein zwei-Wege Kompaktlautsprecher. Celeste Koax ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis der Firma Celestion . Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - einen Koaxiallautsprecher Celestion TF1225CX Der Lautsprecher wurde von Bernd Timmermanns entwickelt. - einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Tieftonteil des Koaxiallautsprechers. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum (Wasserfallspektrum) zeigt ein in den Mitten verzögertes Ausschwingverhalten. Die nichtlinearen Verzerrungen bei mittleren Lautstärken (90 dB, 1m) liegen oberhalb von 200 Hz unter 0,9%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest "Nicht zuletzt dank ihres hohen Wirkungsgrads liefert Celeste Koax grandiose Dynamikeruptionen mit einem lässigen Fingerschnippen. "Kamakiriad" von Donald Fagen ließen wir mit forcierter Lautstärke laufen. Mühelos federnde Bässe massierten das Zwerchfell, und dabei begeisterten sie mit kompromissloser Klarheit, straff und druckvoll, beeindruckend tief und klar und dabei wunderbar fein gezeichnet. Die Orff´sche Carmina Burana in der Telarc-Version, bis heute eine unserer liebsten Referenzaufnahmen, begeisterte mit umwerfender Auflösung; der große Chor stand dermaßen klar und realistisch im Hörraum, dass selbst einzelne Sänger nachvollziehbar waren. Dann der fulminante Einsatz der großen Pauken: Das straffe Fell spürbar, trafen die Paukenschlägel es bei jedem Einsatz anders, einmal in der Mitte, dann weiter zum Rand hin, kraftvoll geschlagen oder sanft gestreichelt. Diese Unterschiede macht Celeste Koax eindrucksvoll deutlich. In den Stimmlagen punkteten die Koaxialsysteme mit formidabler Natürlichkeit. "Ain-t no Sunshine", gesungen von Eva Cassidy, genossen wir in vollen Zügen. All die feinen Nuancen ihrer wunderbaren Stimme präsentierte Celeste Koax geradezu auf dem Silbertablett. Ausgesprochen klar durchgezeichnet gaben sich die Höhen. Nichts für sanfte Gemüter, kein Highendiges Pling Plang. Aber diese Transparenz hatte nichts Übertriebenes, sie wirkte einfach realistisch. Schlagzeug-Besen wischte geradezu elektrisierend übers Messing. Die Kenny-Clarke / Frany-Boland-Bigband fetzte dermaßen mitreißend, dass es eine Wonne war. Jeder Bläsereinsatz hatte etwas ultimatives (Anspieltipp: "Griff's Groove", zu finden auf "Sax No End"). Vorbildlich schließlich auch die räumliche Abbildung: Holografisch real, Stimmen wie Instrumente werden plastisch modelliert und sauber in der Breite und Tiefe gestaffelt. Der Zuhörer erfährt Weite und Tiefe, aber auch Nähe. Eine entsprechend aufgenommene Gesangsstimme steht tatsächlich vorne, mischt sich nicht unter die Instrumente, sondern bewahrt Abstand. Ganz selbstverständlich wird klar, ob eine Aufnahme echte Räumlichkeit enthält, oder ob sie mit Hall unterlegt wurde." "Celeste Koax ermöglicht HiFi auf beeindruckend hohem Niveau - gnadenlos pegelfest, wenn es darauf ankommt, aber auch vollkommen souverän bei moderater Lautstärke. Sie füllt mühelos große Räume. Höchst talentiert ist sie auch als Nahfeld-Abhöre. Dazu bietet sie ein erfrischend anderes Bild eines Lautsprechers, kleidsam und gleichzeitig unaufdringlich in kleinen wie in großen Räumen: ein Projekt mit jeder Menge akustischem wie auch gestalterischem Charme."

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