Ella

· Ella Kompaktlautsprecher aus K+T 3/2020

Ella ist ein zwei-Wege Kompaktlautsprecher. Ella ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis der Firma Scan Speak . Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - einen Hochtöner Scan Speak D3404/552000 - einen Tieftöner Scan Speak 21WE8542T00 Der Lautsprecher wurde von Thomas Schmidt und Holger Barske entwickelt. - einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum (Wasserfalldiagramm) ist vorbildlich ohne jegliche störende Resonanz. Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1 m) liegen oberhalb von 300 Hz unter 0,5 % und bleiben auch bei höheren Pegeln (95 dB, 1 m) im hörbaren Bereich unter 0,8 %. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest "Ist Ella jetzt der endgültige " Nada -Killer" und schubst unsere langjährige Hausreferenz endlich vom Thron? Die Entscheidung mag ich nicht treffen, dazu gehen Nada und unser Hörraum eine zu harmonische Ehe ein, das Paket ist bis zum heutigen Tag schwer zu schlagen. Fest steht, dass Ella der weniger verfärbende Lautsprecher ist. Sie spart sich das eine oder andere "Pölsterchen", das man der Nada durchaus attestieren kann. Ella spielt vollkommen frei, im besten Sinne "geschmacksneutral" und unverstellt. Ihre dynamischen Fähigkeiten liegen mindestens auf Augenhöhe mit denen der Nada , in Sachen Bass schafft sie es eindeutig ein bisschen weiter hinunter. Die Abstimmung passt bestens, ich kann keine erwähnenswerten Nachteile des Reflexsystems gegenüber dem geschlossenen Korpus der Nada erkennen. In Sachen Stimmenwiedergabe ist Ella eine Wucht. Sie zeichnet wunderbar transparent, völlig artefaktfrei und so "glatt", wie ich es nur selten erlebt habe. Am oberen Ende des Spektrums geht es seidig zu, aber durchaus mit Energie und Nachdruck. Die Berylliumkalotte der Nada wirkt fast noch sanfter, aber die Unterschiede sind Geschmackssache. Noch bin ich nicht willens, Ella die Krone aufzusetzen, dafür habe ich das Klangbild der Nada zu sehr schätzen gelernt. Ich nehme die beiden Neuen jetzt zur virusbedingten Heimarbeit erst einmal mit nach Hause und plane, viel Zeit davor zu verbringen. Ich bin mir absolut sicher, dass es das wert ist."

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