· Omnes Audio Empor 2016 Standlautsprecher aus Zeitschrift K+T 3/2017
Empor 2016 ist ein zwei-Wege Standlautsprecher. Sie ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis der Firma Omnes Audio. In Empor 2016 werden zwei Omnes Audio LoCo 6.1 für den Bassbereich und ein Omnes Audio T25 H für den Hochtonbereich verwendet. Empor 2016 wurde von Thorsten Fischer entwickelt. Die Frequenzweiche besteht aus einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB/Oktave) für den Hochtöner. Der Tieftöner ist an einem Tiefpass dritter Ordnung (18 dB/Oktave) angeschlossen. Der Frequenzgang der Lautsprecherbox ist ausgewogen. Das Abklingspektrum zeigt oberhalb von 2000 Hz ein schnelles Abfallen. Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1m) liegen oberhalb von 400 Hz unter 0,5% und steigen auch bei höheren Pegeln (95 dB, 1m) nicht über 0,5%. Ein Ausschnitt aus dem Klang + Ton Hörtest "Zunächst durften die beiden kompakten Shorty 2016 auf geeigneten Ständern Platz nehmen und ihr Potenzial unter Beweis stellen. Und da kannste mal nicht meckern: Das klingt wie alles Mögliche, aber nicht wie ein Bausatz für gut 70 Euro. Erstes Highlight: der Hochtöner. Er verdaut die durchaus kernige Klavierarbeit auf Eva Cassidys "Ain't No Sunshine" völlig ohne Murren; er nervt nicht, sondern positioniert das Geschehen bestens positioniert und scharf umrissen auf die halblinke Position, mit Energie und Verve. Weiter geht's mit Tom Jones' "Did Trouble Me". Erstaunlich, wie groß das Geschehen dargestellt wird und wie viel Inbrunst der Sänger in seine Stimme legt. Das geht bruchlos, erfreulich richtig und völlig ohne auffällige Probleme. Der Sechseinhalber im Bass macht seine Sache ordentlich, erfindet die Physik aber nicht neu: Wer mehr Drive und Attacke in tiefen Lagen will, der muss aufrüsten - zum Beispiel mit einem zweiten Tieftöner gleichen Typs. Die Empor 2016 glänzen mit den gleichen Qualitäten wie die Shorty , wirken aber strammer, agiler, kerniger als die kleine Schwester. Und ja, mehr Bass gibt's auch, so richtig im Sinne von "mehr". Die tonale Balance verschiebt sich etwas nach unten, was dem Klang eine etwas sonore Note verleiht. Bei jeder etwas heftigeren Attacke machen sich die zwei Bassmembranen bezahlt: Es tönt einfach zackiger und griffiger. Mr. Jones bekommt spürbar mehr Brustkorb und agiert etwas samtiger als über die Shorty. Welche Abstimmung eher die Ihre ist, vermag ich nicht zu entscheiden, ihren Reiz haben beide Varianten. Beide Lautsprecher liefern ein Maximum dessen, was man zu den eingeforderten Preisen verlangen kann: Hoch anständigen Sound ohne Schwächen und mit keinerlei Experimenten in Sachen Abstimmung - beide Bausätze klingen im besten Sinne korrekt."