Flat 8

· Flat 8 Standlautsprecher aus Zeitschrift K+T 4/2018

Omnes Audio Flat 8 ist ein Standlautsprecher mit einem Breitbandlautsprecher. Es ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit hervorragendem Breitbandlautsprecher der Firma Tang Band: einem W8-1772. Der Lautsprecher wurde von Thorsten Fischer entwickelt. Zwei Sperrkreisen in Serie zum Breitbänder Der Frequenzgang des Lautsprechers ist unter Berücksichtigung, dass es sich um einen Breitbandlautsprecher handelt, ausgewogen. Das Abklingspektrum ist nahezu fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1 m) liegen oberhalb von 200 Hz unter 0,8 % und bleiben auch bei höheren Pegeln (95 dB, 1 m) im hörbaren Bereich unter 0,8 %. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest "Sie kennen doch bestimmt das unsterbliche (und leider ziemlich überstrapazierte) Album "Brothers in Arms" der Dire Straits. Die mit Abstand beste "Darreichungsform", in der mir das Werk aus der Frühzeit der Digitaltechnik bislang untergekommen ist, ist die 45er-Vinylausgabe von MFSL. Nicht billig, aber jeden Cent wert. Sie wollen diesen Lautsprecher ausreizen? Dann tun Sie's mir am besten gleich, schnallen einen hervorragenden Transistorvollverstärker mit ein bisschen Leistung davor (in diesem Falle war's ein Gryphon-Modell für rund 10.000 Euro) und legen "Ride Across the River" auf besagtem Album auf. Über die Flat 8 sitzt jedes Detail des Titels. Das beginnt mit dem crispen Percussion-Intro, bei dem alles an Höhen da ist, was gefragt ist. Die ersten Töne des E-Basses kommen satt, warm und voll. Herrn Knopflers Stimme steht ein Stück nach hinten versetzt und perfekt in der Mitte fixiert. Lokalisierbare Lautsprecher? Hier nicht. Großartige Bühne, die Gitarrenarbeit des Meisters flirrt frei im Raum - viel besser kann man's nicht machen. Mindestens genauso spektakulär ist das, was der arabische Multiinstrumentalist Rabih Abou-Khalil samt prominenter Begleitung 1992 auf dem Album "BIue Camel" verewigt hat. Charlie Marianos Saxofon zu Beginn des Openers "Sahara" tönt ungeheuer filigran, weich und gleichzeitig konturiert - das ist ziemlich großes Tennis. Hier ist die Bühne etwas schmaler, aber genauso perfekt strukturiert wie bei den Dire Straits. Die Flat 8 überschüttet den Zuhörer mit Klangfarben, Detailverliebtheit und Geschlossenheit. Um hier ernsthaft mehr zu leisten, bedarf es wirklich ausgereizter Mehrwegekonzepte. Dass die zu diesem Preis zu realisieren sind, wage ich im Moment zu bezweifeln. "

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