· Flat Pack 29/3 Wandlautsprecher aus Hobby Hifi 2/2021
Flat Pack 29/3 ist ein drei-Wege Wandlautsprecher mit sehr hoher Wiedergabequalität. Flat Pack 29/3 ist ein geschlossener Lautsprecher mit Chassis der Firma Mundorf, Wavecor und Firma SB Acoustics. Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - einen Air-Motion-Transformer (Bändchen-Hochtöner) Mundorf AMT U110W1.1 - einen Mitteltieftöner Wavecor WF182CU13 - einen Tieftöner SB Acoustics SW26DBAC76-4 Der Lautsprecher wurde von Bernd Timmermanns entwickelt. - einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Bandpass aus Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) und Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Mitteltieftonlautsprecher. - einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist perfekt linear. Das Abklingspektrum (Wasserfalldiagramm) ist vorbildlich ohne jegliche störende Resonanz. Die nichtlinearen Verzerrungen bleiben bei 90 dB (1m) oberhalb von 100 Hz fast durchweg unter 0,3%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest "Flat-Pack 29/3 baut ein Klangbild von erhabener Wucht auf, mit klarer Struktur, feinster Auflösung und toller Detailverliebtheit. Wir erlebten filigrane Detailzeichnung, authentische Stimmenwiedergabe, pulvertrockene und grandios tiefe Bässe. Die beteiligten Schallwandler verschmolzen zu einer untrennbaren Einheit. Sie fügten sich bruchlos aneinander, gingen geradezu ineinander auf. Der Verzicht auf das Einwinkeln zur Hörposition ist bei diesen Lautsprechern überhaupt kein Problem. Das außerordentlich breitwürfige Hochton-Abstrahlverhalten sichert auch so allerfeinste Hochtonauflösung. Der mit 24 bit/100 kHz neu gemasterte 1964er Klassiker "We Get Requests" des Oscar Peterson Trios klang wie gerade erst eingespielt. Frisch, klar, räumlich und mit einem unglaublichen Detailreichtum. Ein gefundenes Fressen für Flat-Pack 29/3: Der Air-Motion-Transformer löste selbst akustische Nanostrukturen penibel auf. Er präsentierte einen unglaublich reichhaltigen Strauß an Details vollkommen selbstverständlich. Nichts Aufgesetztes war dabei, Natürlichkeit pur. Die Musik breitete sich unabhängig von den Lautsprecherpositionen im Raum und weit darüber hinaus aus, sie wirkte räumlich unglaublich real. Das Stimmenrepertoire auf "Best Audiophile Voices" -ebenfalls ein bei JVC Hightech-gemastertes Werk - manifestierte die untrügliche tonale Neutralität unserer Flachmänner. "Ain't no Sunshine", gesungen von Eva Cassidy, hatte Gänsehaut-Qualitäten. Die Künstlerin schien anwesend zu sein, und man meinte um sie herum spazieren zu können. Die Manger-Hörtest-CD steuerte den Dynamik-Test bei, die 0-Zone Percussion Group stellt mit ihren Dynamik-Eruptionen eine immer wieder gerne genommene, jedoch berüchtigte Hürde auf. Die Probanden nahmen sie mit großer Leichtigkeit. Der Schub der großen Basstrommel kam unvermittelt am Zwerchfell an, und der metallisch reich verzierte Obertonbereich mit Becken und Triangel berauschte die Zuhörer. Das alles funktionierte bis hin zu sehr optimistisch anmutender Lautstärke ganz und gar souverän, ohne jegliche Limitierungen - der große und langhubige Bass und das geschlossene Gehäuse lassen grüßen. Mit dieser Pegelfestigkeit empfiehlt sich FlatPack 29/3 auch für große Räume. Andererseits braucht es solche Dynamikeruptionen für ein restlos überzeugendes musikalisches Erlebnis überhaupt nicht: Schon bei dezentem Pegel sind alle Details mit großer Selbstverständlichkeit vorhanden, und auch die Raum-Abbildung bleibt komplett. Hier zahlt sic