· Laniakea Kompaktlautsprecher aus Zeitschrift K+T 2/2019
Laniakea ist ein zwei-Wege Kompaktlautsprecher. Laniakea ist ein geschlossener Lautsprecher mit Chassis der Firma Scan-Speak . Der Lautsprecher enthält folgende Lautsprecherchassis: - einen Hochtöner Scan-Speak D3404/552000 - einen Mitteltieftöner Scan-Speak 18WU/8741T00 Der Lautsprecher wurde von Thomas Schmidt und Holger Barske entwickelt. - einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Mitteltieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum ist praktisch fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei geringen Lautstärken (85 dB, 1 m) liegen oberhalb von 300 Hz unter 0,3 % und bleiben auch bei höheren Pegeln (95 dB, 1 m) im hörbaren Bereich unter 0,8 %. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest "Natürlich musste sich die Laniakea erst einmal mit der Nada messen - das ist ob der ähnlichen Konstruktionen naheliegend und gipfelt in der Frage, ob der sündteure Ellipticor-Hochtöner der bestens bewährten Beryllium-Kalotte den Rang ablaufen kann und ob sich das aufwendige Schallwand-Design an irgendeiner Stelle klanglich niederschlägt. Die Antwort darauf ist ein klares Jein. Die beiden Boxen klingen eindeutig unterschiedlich, dass die Laniakea die Nada vom hausinternen Thron fegt, kann man aber nicht mit Fug und Recht behaupten. Die Laniakea wirkt alles in allem etwas gesitteter als die Nada , etwas weniger spektakulär, ein bisschen weniger "saftig". Die exotische Gewebekalotte zeichnet extrem klar, fein und im besten Sinne unspektakulär, sie zeigt eindeutig weniger Charakter als die Metallkalotte. Jene wirkt, und das überrascht immer wieder, überaus seidig und weich, eigentlich untypisch eingedenk des Membranmaterials. Die Laniakea befleißigt sich auch im Stimmenbereich etwas mehr Disziplin und wirkt nicht ganz so überschwänglich wie die Nada. Ob das näher an der Wahrheit ist? Mit Sicherheit - ich gebe aber zu, dass mir die höchst eleganten kleinen Betrügereien der Nada besser gefallen. Auch im Bass zeigt sich zwischen beiden Konstruktionen ein leicht unterschiedlicher Charakter. Das schön trockene Impulsverhalten geschlossener Konstruktionen haben natürlich beide, wiederum wirkt die Nada vordergründiger und ungestümer, die Laniakea disziplinierter und genauer. In Sachen Raumabbildung kann ich beim besten Willen keine reproduzierbaren Unterschiede erkennen, woraus man folgern könnte, dass den geometrischen Aspekten mit den großzügigen Schrägen an der Nada-Schallwand Genüge getan ist. Ohne Zweifel jedoch macht das "Stealth-Design" der Laniakea optisch mehr her. Und? Hat sich der Aufwand jetzt gelohnt? Auf alle Fälle. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die gute alte Nada eine Konstruktion ist, die man nicht mal so eben in die Ecke konstruiert, das haben wir auch mit der Laniakea nicht geschafft. Wohl aber gibt's mit ihr eine interessante, betont "highendige" Alternative zum Klassiker."