Menuett Satellit

· Menuett Satellit, Heimkino in Hobby HiFi 5/2011

Focal bietet mit seinen W-Membranen phantastische Lautsprecher. Zeitschrift Hobby HiFi schreibt dazu in Heft 3/2011: "Selten erlebten wir einen so authentischen und gleichzeitig leichtfüßigen, geradezu schwebenden Mitteltonbereich." Somit ist es wenig erstaunlich, dass Bernd Timmermanns bei der Konstruktion der Menuett pro Box zwei Focal 6W 4361 mit W-Membranen einsetzt. Diese werden von einem Hochtöner TC90TD5 B begleitet. Menuett ist ein High-End-Baukasten mit Focal-Lautsprecherchassis von Bernd Timmermanns. Es gibt Menuett Satellit , Center (und Allroundbox) , die Standlautsprecher und zwei Subwoofer: Subwoofer und Doppelsubwoofer . Die Menuett Standlautsprecher ist für High-End-HiFi. Sie lässt sich jedoch in jeweils 2 Teile zerlegen, so dass zwei Satelliten und zwei einfache Subwoofer entstehen. Sind die Subwoofer symmetrisch aufgebaut, so kann man sie zum impulskompensierten Heimkino Doppelsubwoofer zusammen fügen, indem man sie einfach nebeneinander stellt. Menuett Satellit ist für die Stereoanlage, die durch einen Subwoofer ergänzt wird oder für das Heimkino. Wer den Satellit ohne Subwoofer nutzen will, greift besser auf Menuett zurück, die keinen Hochpass enthält und somit alleine mehr Tiefen erzeugt. Menuett Satellit hat eine 2 Wege-Frequenzweiche, die bei Frequenzen unter 80 Hz abtrennt. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest ... "Kontrabass hatte ein wuchtiges Volumen, ohne feine Details wie das Anreißen der Saiten zu übertönen. Das Schlagwerk der O-Zone Percussion Group machte mächtig Alarm, die entsprechenden Schläge kamen ohne Umwege in der Magengrube an. Die Thel-Elektronik legte noch eine deutliche Schippe drauf. Jetzt kam abgründige Schwärze hinzu. Der Kontrabass wurde etwas kleiner, und seine Kontur klärte sich, wurde messerscharf. Wirkte das Instrument zuvor wie ein Schattenriss auf einer Mattscheibe, so konnte man es jetzt wie durch eine frisch geputzte Fensterscheibe sehen. Klar, der Bass war genau so tief wie zuvor, aber man hörte einfach mehr. Zu den Satelliten schloss der Bass in beiden Elektronik-Versionen absolut bruchlos und vollkommen homogen auf. Stimmen hatten perfekt natürliche Klangfarben. Hans Thessinks sonorer Bassbariton, der bis in den Arbeitsbereich des Subwoofers hinab reicht, stand beeindruckend klar im Raum. Der Tenor eines Hermann Prey hatte ein brillantes Klangfarbenspiel, Adeles ein wenig brüchige Stimme wirkte beeindruckend authentisch. Olga Borodinas Sopran strahlte glanzvoll und doch ohne jede Übertreibung - Verdienst des überragenden Rundstrahlverhaltens des Hochtöners. Die räumliche Abbildung begeisterte mit fulminanter Breite, die über die Positionen der Lautsprecher noch deutlich hinaus ging, und einer wohldosierten Tiefe, die ohne den gefürchteten Kegelbahneffekt auskam. Das Klangbild erstreckte sich durchaus weit in die Tiefe, aber es war nicht einfach alles vom Hörer weggerückt, der Schwerpunkt lag schon recht weit vorne, wie man es von sehr guten D' Appolito-Anordnungen kennt. Aber es gab eben auch die Dinge, die sich in der Tiefe des Raums abspielen. Vorzüglich deutlich macht das die Langfassung des "Limehouse Blues" (Jazz at the Pawnshop, Proprius), in der Stühlerücken, Notenständerklappern und weitere Nebengeräusche eingefangen sind, die die Ausdehnung der räumlichen Abbildung sehr gut vermitteln. Hinsichtlich der Pegelfestigkeit lässt das Menuett-Gespann nichts anbrennen: Pink Floyds "The Wall" ließen wir in Originallautstärke laufen, und der Helikopter tobte machtvoll durch d

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