Micro Block

· Micro Block Kompaktlautsprecher aus Hobby Hifi 2/2015

Micro-Block ist ein kleiner Kompaktlautsprecher mit hervorragenden Wiedergabeeigenschaften: einem hervorragendem Rundstrahlverhalten und sehr guten Klangeigenschaften zu einem günstigen Preis. Bernd Timmermanns entwickelte diesen Bassreflexlautsprecher. Er beheimatet die Wavecor Kalotte TW030WA12 und den kleinen Wavecor Subwoofer SW118WA02. Bernd Timmermanns schreibt zum Hochtöner im Editorial des Heftes: Aktuell freue ich mich außerordentlich, über einen gewaltigen Schritt nach vorne berichten zu dürfen: Der erste Kalottenhochtöner ist jetzt verfügbar, der schon ab 1000 Hz einsetzbar ist - ohne Wenn und Aber. Hochtöner, die einen dermaßen breitbandigen Auftritt mit Ach und Krach hinbekommen, gab es zwar bereits immer mal wieder. Aber entweder haperte es dann an der Pegelfestigkeit, oder der Glanz der obersten Höhen wirkte eher matt. ... Das ist mehr als ein gradueller Fortschritt, viel mehr ... Dieser Lautsprecher ist sehr zu empfehlen. Die Frequenzweiche besteht aus einem Hoch- und einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB pro Oktave). Parallel zum Spannungsteilerwiderstand in Reihe zum Hochtöner ist ein Kondensator geschaltet um die obersten Höhen leicht anzuheben. Bauteile zur Eliminierung von Resonanzen und Übertreibungen wurden nicht benötigt. Der Frequenzgang der Lautsprecherbox ist von 30 Hz bis 30 000 Hz auf Achse sehr eben. Das Abklingspektrum (Wasserfalldiagramm) ist vorbildlich ohne jegliche störende Resonanz. Die nichtlinearen Verzerrungen überschreiten bei 90 dB (1m) oberhalb von 200 Hz 0,33% nicht. Das ist für einen Lautsprecher dieser Größe Spitzenklasse. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest ... "Vom ersten Ton an nimmt Micro-Block ihre Zuhörer mit unerhört klarer, feiner und körperhafter Mittenansprache gefangen. Stimmen wirken angenehm präsent und außerordentlich natürlich. Sie stehen klar vor den Begleitinstrumenten. Diese wiederum sind in der Breite und in der Tiefe klar und sauber gestaffelt sowie weiträumig aufgefächert. Micro-Block verblüfft mit ihrem erwachsenen Klangbild. Bei geschlossenen Augen drängt sich der Eindruck wesentlich größerer Schallwandler auf. Wer sie hört, gerät ernsthaft ins Grübeln, ob größere Lautsprecher überhaupt noch einen Sinn haben. Natürlich haben sie, denn wenn man in puncto Lautstärke die Zügel schleifen lässt und dann plötzlich wie aus dem Nichts die tiefe Kontrabasssaite mit Wucht angerissen wird (The Yuri Honing Trio: Walking On The Moon, zu finden auf der Manger-Hörtest-CD): dann geraten die zierlichen Bassmembranen doch in eine gewisse Bedrängnis. Nur ein klein wenig Lautstärke-Disziplin vorausgesetzt, kann man mit diesen Lautsprechern fantastisch Musik genießen. Selbst hochkomplexe Orchesterpassagen lösen sie in ihrer ganzen Vielfalt auf. Carl Orffs Carmina Burana in der Telarc-Aufnahme breiten die Wavecor-Schallwandler in der ganzen Opulenz dieses Werks aus. Das fett abgemischte "The Cost Of Freedom " von Marla Glen verblüfft mit einer fundamentalen Darstellung mit trockenem, schwarzen Bass. Der Kontrabass von Renaud Garcia-Fons erklingt tief und mächtig, das fünfsaitige Instrument steht in seiner vollen Größe im Raum zwischen den Boxen. Die große Wavecor-Gewebekalotte arbeitet Details mit einer entspannten Selbstverständlichkeit heraus. Ohne jemals zu übertreiben, modelliert sie komplexe Strukturen beeindruckend filigran. Die Hi-Hat eines Schlagzeugs (O-Zone Percussion Group auf der Manger-Hörtest-CD) wirkt authentisch, keineswegs weichgespült, sondern so kratzbürstig und metallisc

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