Micro Block MK2

· Micro Block MK2 Kompaktlautsprecher aus Hobby Hifi 1/2017

Micro Block MK2 ist eine überarbeitete Version des Micro Blocks von 02/2015. Micro Block MK2 ist ein kleiner Kompaktlautsprecher mit hervorragenden Wiedergabeeigenschaften: einem hervorragendem Rundstrahlverhalten und sehr guten Klangeigenschaften zu einem günstigen Preis. Er beheimatet die Wavecor Kalotte TW030WA12 und den kleinen Wavecor Subwoofer SW118WA02. Bernd Timmermanns entwickelte diesen Bassreflexlautsprecher. Bernd Timmermanns schreibt zum Hochtöner im Editorial des Heftes 02/2015: Aktuell freue ich mich außerordentlich, über einen gewaltigen Schritt nach vorne berichten zu dürfen: Der erste Kalottenhochtöner ist jetzt verfügbar, der schon ab 1000 Hz einsetzbar ist - ohne Wenn und Aber. Hochtöner, die einen dermaßen breitbandigen Auftritt mit Ach und Krach hinbekommen, gab es zwar bereits immer mal wieder. Aber entweder haperte es dann an der Pegelfestigkeit, oder der Glanz der obersten Höhen wirkte eher matt. ... Das ist mehr als ein gradueller Fortschritt, viel mehr ... Dieser Lautsprecher ist sehr zu empfehlen. Die Frequenzweiche besteht aus einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB pro Oktave) für den Hochtöner. Parallel zum Spannungsteilerwiderstand in Reihe zum Hochtöner ist ein Kondensator geschaltet um die obersten Höhen leicht anzuheben. Der Tieftöner ist mit einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB pro Oktave) beschaltet. Ein Saugkreis glättet der Frequenzgang zwischen 80 Hz und 400 Hz. Der Frequenzgang der Lautsprecherbox ist von 50 Hz bis 30 000 Hz auf Achse sehr linear. Das Abklingspektrum (Wasserfalldiagramm) ist vorbildlich ohne jegliche störende Resonanz. Die nichtlinearen Verzerrungen überschreiten bei 90 dB (1m) oberhalb von 500 Hz 0,35% nicht. Das ist für einen Lautsprecher dieser Größe Spitzenklasse. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest ... "Wie schon ihre Vorgängerin begeistert auch die neue Micro-Block MK II mit unerhört klarer, feiner und körperhafter Mittenansprache. Stimmen wirken außerordentlich plastisch und natürlich, stehen blitzsauber umrissen vor den Boxen, während die Begleitinstrumente deutlich dahinter agieren, in der Breite und in der Tiefe klar und sauber gestaffelt sowie weiträumig aufgefächert. Das Klangbild erinnert an erheblich größere Lautsprecher. Wer das einmal erlebt hat, gerät ernsthaft ins Grübeln, ob größere Lautsprecher überhaupt noch einen Sinn haben. Natürlich haben sie, denn wenn man in puncto Lautstärke die Zügel schleifen lässt und dann plötzlich wie aus dem Nichts die tiefe Kontrabass Saite mit Wucht angerissen wird (The Yuri Honing Trio: Walking On The Moon, zu finden auf der Manger- Hörtest-CD), dann geraten die zierlichen Bassmembranen doch in eine gewisse Bedrängnis. Nur ein klein wenig Lautstärke-Disziplin vorausgesetzt, kann man mit diesen Lautsprechern fantastisch Musik genießen. Selbst hochkomplexe Orchesterpassagen lösen sie in ihrer ganzen Vielfalt auf. Carl Orffs Carmina Burana in der Telarc-Aufnahme breiten die Wavecor-Schallwandler in der ganzen Opulenz dieses Werks aus. Das fett abgemischte "The Cost Of Freedom" von Marla Glen verblüfft mit einer fundamentalen Darstellung, mit pulvertrockenem und explosivem Bass. Und der Kontrabass von Renaud Garcia-Fons erklingt machtvoll und abgrundtief, selbst dieser Fünfsaiter mit 30 Hertz auf der tiefen H-Saite wirkt authentisch. Die große Wavecor-Gewebekalotte arbeitet Details mit einer entspannten Selbstverständlichkeit heraus. Ohne jemals zu übertreiben, modelliert sie komplexe Strukturen beeindruckend filigran. Die Hi-Hat eines

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