Mini-Monitor Basic XL

· Mini-Monitor Basic XL Standlautsprecher aus Hobby Hifi 4-5/2025

Mini-Monitor Basic XL ist ein zwei-Wege Standlautsprecher. Mini-Monitor Basic XL ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis von Visaton . Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - einen Hochtöner Visaton G 25 NDWG - einen Tieftöner Visaton W130 S 4 Ohm Der Lautsprecher wurde von Bernd Timmermanns entwickelt. - einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum ist nahezu fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei mittleren Lautstärken (90 dB, 1m) liegen oberhalb von 200 Hz unter 0,5%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest Beide Mini-Monitore stellten wir im Hörraum der Redaktion nebeneinander, die Regalboxen auf Apollo-Standfüße aus mit Quarzsand gefülltem Vierkantstahl, auf der Standfläche mit Plastic-Fermit fixiert und zum Fußboden mit Spikes geerdet. Ein Anwinkeln erwies sich als nicht sinnvoll: Dann klang es ein wenig spitz. Optimal standen die Lautsprecher fast parallel zu den Wänden, vielleicht fünf Grad oder wenig mehr eingedreht, so dass die Hörposition vom Lautsprecher aus gesehen 20 Grad seitlich vorzufinden war. So lieferte jeder der Mini-Monitore ein verblüffend und begeisternd real wirkendes Klangbild mit vorzüglicher Weite und Tiefe. Die Regalboxen wirkten im Bass wuchtiger, die Standboxen jedoch selbstverständlicher - und sie reichten merklich tiefer in den Basskeller hinab. Kontrabass wussten beide authentisch wiederzugeben, wobei uns die unaufgeregte Art des Mini-Monitor Basic XL besonders in ihren Bann zu ziehen wusste. Stimmen wirkten geradezu zum Greifen authentisch. Pink mit Töchterchen Willow erlebten wir mit ,,Cover Me In Sunshine" allerbestens aufgelegt und so real, als hätten wir die beiden in unserem Hörraum zu Gast. Feinstes Timbre der Stimmen war selbstverständlich erlebbar. Einen Hauch mehr Natürlichkeit erlebten wir über die XL-Version des Mini-Monitors. Von dieser großartigen Natürlichkeit profitierten natürlich auch Musikinstrumente jeglicher Couleur: Diese standen klar umrissen im Raum. Das entrückte Klavier- spiel des Ausnahmepianisten Glen Gould genossen wir mit seiner außerordentlichen und höchst seltenen 1970er Interpretation von Frederic Chopins h-Moll-Sonate (angeblich verabscheute er Chopin und die Romantik per se, führt diese Einschätzung mit der genannten Aufnahme aber grandios ad absurdum). Die Melodieläufe perlten wunderbar leicht und klar, wobei wiederum der Mini-Monitor Basic XL tendenziell vorne lag. Das änderte sich erst mit dynamischer Popmusik; am oberen Ende des Dynamikspielraums überraschte der Regalbox-Mini-Monitor Basic Mk3 mit der besonders beeindruckenden Impulsivität und Spielfreude. Wir ließen Pink Floyds ,,Dark Side Of The Moon", längst als audiophile Neuabmischung verfügbar, die Dynamikgrenzen der Lautsprecher austesten - und die liegen durchaus höher als vermutet. Auch wenn der nominelle Linearbereich des Tieftöners mit plus/minus 2,25 Millimetern eher moderat erscheint, können diese Boxen auch mal ,,die Kuh fliegen lassen". In dieser Disziplin zahlt sich der etwas bessere Wirkungsgrad und der besonders kräftige mittlere bis obere Bassbereich der Regalbox aus - Chapeau! Beide Mini-Monitore bieten ungeachtet des kostengünstigen Materials überzeugende Klangqualität und damit ein herausragendes Preisleistungs-Verhältnis. Die Standboxen Mini-Monitor Basic XL ziehen wir für Jazz und Klassik vor, während die Regalboxe

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