MiniSat Basic

· MiniSat Basic Kompaktlautsprecher aus Hobby Hifi 3/2014

MiniSat Basic ist eine kleine Kompaktbox, die Bernd Timmermanns entwickelte. Sie wurde als 4 Ohm-Version und als 8 Ohm-Version entwickelt. Als Lautsprecher kommt darin ein Visaton W130S (in 4 bzw. 8-Ohm Version) zum Einsatz. Die Höhen erzeugt die Visaton Kalotte SC10. Das Gehäuse besteht aus 6 rechtwinklig gesägten Brettchen und ist somit sehr einfach aufzubauen. Die Frequenzweiche ist in zwei Varianten lieferbar. als Weiche 2. Ordnung (12 dB/Oktave) als Weiche 2. Ordnung mit Hochpass Die zuletzt genannte Variante empfiehlt sich, falls man den MiniSat Basic mit einem zusätzlichen Subwoofer betreiben will. Der Frequenzgang ist unter 15 Grad Winkel recht eben. Das Zerfallsspektrum ist gutmütig. Die nichtlinearen Verzerrungen sind oberhalb von 200 Hz bei 90 dB Schalldruck (1m) unter 1%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest ... "Auch wenn wir den Subwoofer erst in der nächsten Ausgabe vorstellen, stand er für den Hörtest schon zur Verfügung. Damit Subwoofer und Satelliten akustisch zu einer Einheit verschmelzen, müssen die Hörabstände gleich sein. Auf eine Position des Subwoofers mittig zwischen den Satelliten kommt es dagegen nicht an - sogar seitlich rechts vom rechten oder links vom linken Satelliten darf der Bass platziert werden. Dass eine so stark dezentrierte Position des Subwoofers akustisch unauffällig bleibt, demonstriert der Titel "You Look Good to Me" des Oscar Peterson Trios, zu finden auf "We Get Requests". Ray Brown spielt, wie auf dem Albumcover abgebildet, seinen Kontrabass auf der rechten Seite der Bühne. Diese Position vermitteln die MiniSats akustisch auch dann völlig überzeugend, wenn der Subwoofer weit links steht. Ray Browns Kontrabass erklingt wunderbar voluminös, ohne seine Struktur einzubüßen: Gestrichene Saiten atmen geradezu das Kolophonium des Bogens. Auch wenn der Bassreflex-Minimonitor das schon recht passabel anstellte, ist das Subwoofer-Satelliten Gespann bei solch tiefbassgeschwängertem Programmmaterial ganz klar im Vorteil. Aber auch weniger tiefbassoffensive Musik profitiert: Die O-Zone Percussion Group breitet ihr Schlagwerk auf einer größeren Bühne aus als bei der Darbietung ohne Sub. Die Instrumente zeichneten sich klarer an Breite und Tiefe. Gesangsstimmen bildet der Subwoofer unterstützte MiniSat ausnehmend plastisch und mit großer Selbstverständlichkeit ab. Stacey Kent brilliert mit dem Getz/Gilberto-Klassiker "One Note Samba" , ihre Stimme erklingt wunderbar gelassen und klar. Auch hier gehen die Punkte an das Sub-Sat-Gespann. "

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