· Standbox MPower in K+T 2/2009
technische Daten Eine Standbox mit PA-Chassis; das war das Ziel der Entwicklung von MPower. Der Tieftöner ist bereits aus CT 239 bekannt : der PA-Mitteltieftöner MPA WM8. Die Box wurde als 2-Wege-Box mit zwei Mitteltieftönern und mit dem Mivoc PA-Horn MPA HPA 268 NEO erstellt. Das Hochtonhorn ist dabei durch die Tieftöner eingerahmt (D'Appolito-Anordnung). Die Box ist uneingeschränkt als HiFi-Box einsetzbar. Dabei ist sie auch hoch belastbar und dynamisch. Auszug aus der Klangbeschreibung in K+T 2/2009: ... "Ohne die Hochtondynamik abzulegen, bietet das HPA einen sauberen, neutralen Klang ohne die gefürchtete "Trötigkeit". Im Mittelton steht es seinen konusbewehrten Partnern gleichberechtigt gegenüber, sie steuern die nötige Würze zur Offenheit des Horns bei. Vom druckvollen Bassbereich bis zum Anschluss an den Tweeter spielen sie knackig und doch ausgewogen auf. Eine ganz wichtige Eigenschaft ist die Lust auf Pegel. Fast egal wie laut es ist, die MPower animiert ständig dazu, noch weiter aufzudrehen. Das Hochtonhorn ist durch die starke Pegelreduktion vor Schäden sicher, die Tiefmitteltöner schützt die clevere Auslegung: ihre Aufhängung wird mit zunehmender Auslenkung härter. Sie gehen irgendwann zwar in die mechanische Kompression, sind damit aber gut vor Beschädigung geschützt. Sofern man nicht gerade das Olympiastadion beschallen möchte, ist die MPower damit fast unzerstörbar. Mit diesem Hintergedanken lege ich "Rage Against The Machine" auf, gebe dem Preamp reichlich Rechtsdreh und lasse mich "berieseln". Selten saß ich einer Box gegenüber, die Extrempegel so angenehm vermittelt. Gleichzeitig staune ich über den Detailreichtum, den sie trotzdem noch bietet. So sucht sie den Huster in Reihe 73 zwar nicht mit der Lupe, unterschlägt andererseits aber auch keinerlei Informationen, die das Erlebnis maßgeblich steigern würden. Und das liegt ohnehin in der Lautstärke, welche die MPower zu erzeugen vermag."