Piena

· Piena, Kompaktbox in K+T 4/2012

Piena ist ein von Thomas Schmidt entworfener Minimonitor. Er wird durch ein Seas-Koaxialchassis angetrieben. Direkt unterhalb des Chassis befindet sich der 2-geteilte Bassreflexkanal, von dem immer nur ein Kanal genutzt wird. Da die Kanäle unterschiedliche Fläche haben, bietet sich die Möglichkeit die Box unterschiedlich abzustimmen. Die Frequenzweiche ist recht einfach gehalten; der Hochtonteil wird mit einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB/Oktave) getrennt; der Tieftonteil wird mit einem Tiefpass mit 12 dB pro Oktave getrennt. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest ... "Gerade angesichts der fast schon verschwindend kleinen Frontansicht klappt dem geneigten Hörer die Kinnlade nach unten, so einen erwachsenen Eindruck macht die kleine Piena - ich zitiere einen Kollegen: "Das ist ja richtig ernst". Im Einzelnen bedeutet dies, dass der Bass bis zu einer mehr als respektablen Lautstärke fest und autoritär ein im Sinne des Worts mächtiges Fundament legt. Grund- und Mitteltonbereich schließen sich daran nahtlos an - rassig und mitreißend spielen und singen alle Beteiligten. Tonal gibt sich die kleine Box dabei überhaupt keine Blöße - und das über einen sehr breiten Abhörbereich, in dem man durch Einwinkeln zwar Nuancen verstellen kann, nicht jedoch die Gesamtcharakteristik. Auf diese Art ist die Piena auch die Idealbesetzung für ein sehr hochwertiges Heimkino. Der Hochtonbereich integriert sich perfekt in die ausgewogene Spielweise der Box - Luftigkeitsfanatiker dürfen gerne den Vorwiderstand des Hochtonzweigs noch um eine oder zwei Stufen verringern. Perfekte räumliche Abbildung ist natürlich ein Heimspiel für die Piena, so dass ich ihr momentan in Sachen Kleinstmonitor den Referenzplatz zugestehe." ...

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