TriniTI

· TriniTI Standlautsprecher aus Zeitschrift K+T 6/2014

Francois Tappert von Visaton erstellte mit TriniTI eine Transmissionline-Standbox, in der die Visaton-Keramikkalotte KE 25 SC von zwei Mitteltönern Visaton TI100 umgeben ist. Vier weitere Tieftöner TI 100 umgeben den Mittelhochtonteil und spielen rückwärtig auf eine Transmissionline. Die von uns angegebenen Abmessungen berücksichtigen nicht das seitliche Überstehen des Standfußes. Die Frequenzweiche besteht aus einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB/Oktave) der die Keramikkalotte ansteuert. Die beiden Mitteltöner werden durch einen Bandpass aus einem Hochpass 1. Ordnung und einem Tiefpass 3. Ordnung angesteuert. Die vier Tieftöner werden über einen Tiefpass 2. Ordnung (12 dB/Oktave) befeuert. Parallel zu den Tieftonlautsprechern kommt ein Saugkreis zum Einsatz, der Übertreibungen unterdrückt. Der Frequenzgang zeigt eine leichte Übertreibung um 3 bis 4 kHz; oberhalb von 12 kHz steigt der Pegel bis zu 4 dB über das sonstige Mittel. Die nichtlinearen Verzerrungen sind bei 85 dB (1m) Schalldruck sehr gering (oberhalb von 300 Hz fast durchweg unter 0,2%); das Zerfallsspektrum ist fehlerfrei. Ein Ausschnitt aus dem Klang+Ton Hörtest ... "Die clever bedampfte Transmissionline erzeugt einen staubtrockenen Bass, der subjektiv deutlich tiefer reicht, als unsere Messungen das belegen können. Schon alleine die Bassqualität zeigt, was für eine hervorragende Box die TriniTI geworden ist. Das ist kein bisschen verzögert oder ungebührlich wummernd - die tiefen Töne kommen genau auf den Punkt - so soll es sein! Darüber schließen sich die beiden Mitteltöner bruchlos an - kein Wunder, sind es doch die gleichen Treiber. Im Mitteltonbereich zeigen die federleichten und doch sehr steifen Membranen, was sie können - die TriniTI folgt den kleinsten (und größten) Impulsen ansatzlos, setzt elektrische Signale einmalig elegant im Musik um und überzeugt durch absolut sattelfeste Tonalität. In Zusammenarbeit mit der Keramik-Kalotte wird ein einmaliger räumlicher Eindruck erzeugt: Aus einer frappierend echt wirkenden Tiefe und Breite der virtuellen Bühne lässt das Ensemble Instrumente, Stimmen an exakt definierten Stellen einfach entstehen und behält sie ganz exakt im Fokus - so machen noch nie gehörte ebenso wie altbekannte Stücke eine Menge Spaß. Dass es bei dieser Entdeckungsreise auch gerne einmal lauter werden kann, haben wir schon erwähnt - dennoch kann ich es nicht oft genug betonen, das man angesichts der winzig kleinen TI100, auch wenn es insgesamt sechs Stück sind, mit offenen Mund da sitzt - angesichts der Pegelreserven, die in dieser schlanken Box stecken. "

Im Shop ansehen und bestellen