· Triplett 2 Standlautsprecher aus Hobby Hifi 5/2021
Triplett 2 ist ein drei-Wege Standlautsprecher. Triplett 2 ist ein Bassreflex-Lautsprecher mit Chassis von Omnes Audio . Der Lautsprecher enthält folgende Chassis: - einen Air-Motion-Transformer (Bändchen-Hochtöner) Omnes Audio AMT 50 - einen Mitteltöner Omnes Audio BB 3.5 - einen Tieftöner Omnes Audio W8-670Z Der Lautsprecher wurde von Bernd Timmermanns entwickelt. - einem Hochpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Bandpass aus Hochpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) und Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Mitteltonlautsprecher. - einem Tiefpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum ist praktisch fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei mittleren Lautstärken (90 dB, 1m) liegen oberhalb von 400 Hz unter 1%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest "Dass Triplett II sich im Hörtest überzeugend darstellen würde, hatten wir auf dem Zettel. Wir erlebten allerdings eine überragende Souveränität der musikalischen Darbietung, wie man sie nur erhoffen kann. Das mit nach außen weisenden Mittel- und Hochtönern aufgestellte, nicht zuletzt daher mit angenehm klarem Mittenbereich glänzende Boxenpaar verblüffte mit einer außerordentlichen Selbstverständlichkeit. Die Musik löste sich beeindruckend selbstverständlich von den Lautsprechern. Plastisch, räumlich, dreidimensional, mit erhabener Weite und Tiefe des Raums spielten die kostengünstigen Chassis von Omnes Audio auf. Die Musiker standen optimal platziert auf ihren Positionen, zwischen ihnen war vibrierende Luft. Die räumliche Darstellung punktete mit plastischer Nahwirkung. Solostimmen und -instrumente standen einwandfrei nachvollziehbar zwischen den Lautsprechern. Der Raum um sie herum wirkte real, reichte über die Positionen der Lautsprecher hinaus in die Breite und überzeugend weit in die Tiefe. Der Ausschnitt des SWR-Hörspiels auf der Manger-Hörtest-CD wirkte mit seiner grandiosen Räumlichkeit und Tiefenwirkung beeindruckend authentisch. Großartig gefiel uns das filigrane Auflösungsvermögen, das schon bei sehr geringer Lautstärke Musik zum Vergnügen macht. Andererseits kann Triplett II es auch mächtig rocken lassen, eindrucksvoll erlebt auf Pink Floyds "The Wall" mit dem direkt vor unseren Füßen aufsetzenden Helikopter. Vivaldis Vier Jahreszeiten, gespielt von den "Sonatori De La Gioiosa Marca", erlebten wir als wahren Hochgenuss; der einzigartige Charakter der Originalinstrumente wurde optimal erlebbar - einschließlich authentischer Gänsehaut. Die "JazzYariants" der O-Zone Percussion Group schließlich hatten ein Feuer, das wir so bisher nur mit erheblich kostspieligeren Lautsprechern erleben durften. Beeindruckend geriet nicht zuletzt die explosive Pegelfestigkeit der Dreiweg-Konstruktion, wenn das umfangreiche Schlagwerk bis hin zur wuchtigen Basstrommel gemeinsame Sache machte." "Experiment gelungen: Schon mit äußerst preisgünstigen Lautsprecherchassis kann man exzellent klingende Boxen bauen - wenn man die richtigen Zutaten richtig kombiniert. Mit einem Materialeinsatz ab 500 Euro fürs Paar - einschließlich Holz - gelingen hier Lautsprecher, die wir auf Augenhöhe mit Fertiglautsprechern in der 3.000-Euro-Region sehen."