WaveOnWall-TL

· WaveOnWall-TL Wandlautsprecher aus Hobby Hifi 1/2020

WaveOnWall-TL ist ein zwei-Wege Wandlautsprecher. WaveOnWall-TL ist ein Transmissionline-Lautsprecher mit Chassis der Firma Wavecor . Unser Bausatz enthält folgende Lautsprecher: - einen Hochtöner Wavecor TW030WA24 - einen Tieftöner Wavecor WF120CU08 Der Lautsprecher wurde von Bernd Timmermanns entwickelt. - einem Hochpass 2. Ordnung (12 dB / Oktave) für den Hochtöner. - einem Tiefpass 3. Ordnung (18 dB / Oktave) für den Tieftonlautsprecher. Der Frequenzgang des Lautsprechers ist ausgewogen. Das Abklingspektrum ist nahezu fehlerfrei. Die nichtlinearen Verzerrungen bei mittleren Lautstärken (90 dB, 1m) liegen oberhalb von 400 Hz unter 0,4%. Ein Ausschnitt aus dem Hobby HiFi Hörtest "Die Lautsprecher sollten ziemlich genau in Ohrhöhe hängen - Kippen zwecks Ausrichtung ist ja kaum möglich, sähe jedenfalls seltsam aus. Auch ein Anwinkeln zur Hörposition kommt eher nicht in Frage. Der Abstand zwischen den beiden Wandlautsprechern eines Stereopaars, die Stereo-Basisbreite, wählt man daher sinnvoller Weise nicht zu groß, sonst klafft akustisch in der Mitte ein Loch. Wenn die Wandboxen Teil eines Surround-Setups sind, übernimmt immerhin der Center die Mitte. Aber auch der Winkel zwischen Lautsprecherachse und Abstrahlrichtung zur Hörposition sollte nicht zu groß ausfallen, sonst riskiert man einen Mangel an Hochtonbrillanz. Deshalb empfehlen wir bei Wandlautsprechern eine Basisbreite von nur 50 bis 70 Prozent des Hörabstands. Generell gelingt es, die räumliche Abbildung stärker zur Mitte zu fokussieren, indem die Stereobasis verkleinert wird. WaveOnWall-TL (WOW-TL) spielt ausgesprochen natürlich und perfekt authentisch - von unseren großen Referenzprojekten nicht sehr weit entfernt. Stimmen jeglicher Couleur reproduzieren die Wandlautsprecher mustergültig realistisch. Hans Theessink, den eindrucksvollen Bass-Bariton, präsentieren sie mit grandiosem Brustvolumen. Tina Turner schmettert ihren "Private Dancer" unglaublich mitreißend. Adele erleben wir in der Royal Albert Hall in Topform. Die Gänsehaut-Stimme Katie Meluas wussten die Boxen eindrucksvoll in Szene zu setzen. Dabei zeigten sich die Flachmänner ausgesprochen agil und spielten sogar bei Lautstärken souverän auf, die in einem Reihenhaus den nachbarschaftlichen Frieden zu gefährden durchaus in der Lage wären. Das gilt auch für den Bass, und - jawohl, man darf davon sprechen - für den Tiefbass. Natürlich fehlt die absolute Schwärze - dafür braucht man dann eher das fünf- bis zehnfache Boxenvolumen. Aber mit einer Grenzfrequenz von 50 Hertz mischt die WOW-TL in einer höheren Liga mit, als man ihr ansieht. Einen Subwoofer braucht sie jedenfalls definitiv nicht. Das Klangbild löst sich perfekt von den Boxen. Die Musik steht in der Breite wie in der Tiefe nachvollziehbar gestaffelt im Raum. Es ist klar durchhörbar, spielt filigran und leichtfüßig. Der Tiefbass-Testparcours, eingeleitet vom Oscar Peterson Trio (we Get Requests) über das Takeshi Inomata Trio und die O-Zone Percussion Group (beides auf der Manger-Hörtest-CD) bis hin zu Renaud Garcia-Fons (Oriental Bass) beseitigte letzte Zweifel, dass hier wirklich souveräne Lautsprecher spielen, die es mit frei stehenden Schallwandlern mühelos aufnehmen: Sie reproduzieren glaubhaft auch einen Kontrabass oder eine Kesselpauke. Man kann dies alles mit überraschend hoher Dynamik genießen, muss es aber nicht: Auch wenn man die Nachbarn schonen möchte und den Pegelregler daher vorsichtig bedient, bleiben die vielen feinen Nuancen wunderbar präsent."

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